Hier stellen wir die aktuellen Neuerscheinungen vor.
Für diese Liste wie auch die weiteren wird keine Vollständigkeit beansprucht, sondern wir wollen hier TheologInnen, die sich für das Werk von Joseph Ratzinger interessieren ein paar wertvolle Hinweise geben.

TO&OS Band 1
Vergegenwärtigung der Vätertheologie
Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Beitrag in der patristisch-ökumenischen Theologie im Nachgang zu Georgi Florowskis Neo-Patristischer Synthese

Michaela C. Hastetter
EOS-Verlag St. Ottilien 2019

Nach den Worten von Georgi Florowski „haben nicht wenige aus dem Kreis der getrennten Christenheit auf eigene Initiative und aus eigenem Interesse schon die Pilgerschaft hinein in die christliche Antike beschritten, … geleitet vom Gespür einer inwendigen Katholizität.“ Diesem ökumenischen Programm kommt ungebrochene Aktualität zu. Es lohnt sich, dieses gemeinsame Anliegen orthodoxer und katholischer Theologie wieder zu entdecken und neu zu beleben. Dabei darf auch Joseph Ratzinger zu jenen Theologen gezählt werden, die sich in diesen ökumenischen Pilgerstrom hin zur Vätertheologie aus einer echten Sehnsucht nach inwendiger Katholizität eingereiht haben. Auch wenn Georgi Florowski und Joseph Ratzinger kaum Berührungspunkte miteinander gehabt haben, lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten im Bemühen finden, die Vätertheologie zu vergegenwärtigen.

TO&OS Band 2
Eins in der Taufe
Zur Frage von Taufe und Wiedertaufe im orthodox-katholischen Dialog

Michaela C. Hastetter / Givi Lomizde (Hg.)
EOS-Verlag St. Ottilien 2020

„Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ schreibt der Apostel Paulus an die Epheser – eine Trias, die auf das Bekenntnis an den einen „Gott und Vater aller“ (Eph 4,5) zuläuft. Die Taufe scheint hier gleichsam als die Besiegelung der Einheit derer, die an den einen dreifaltigen Gott glauben, der Herr und Vater aller ist. Doch genau hier scheiden sich die Geister. Denn bis heute anerkennen nicht alle christliche Kirchen die eine, auf den dreifaltigen Gott einmal gespendete Taufe und taufen sozusagen nach der Konversion erneut. Dieser schmerzhafte Umstand der Nicht-Anerkennung der einen Taufe war gleichsam der Anstoß, das Thema der Einheit durch die eine Taufe in orthodox-katholischer Weggemeinschaft zu vertiefen und diesem ungelösten Problem die zweite Ratzinger-Studienwoche im Wiener Studienhaus Johannes von Damaskus zu widmen, die in diesem Band dokumentiert ist.

Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
Zeugen des wahren Lebens
Neue Heiligenpredigten

Ausgewählt und herausgegeben von
Dr. Manuel Schlögl,
Geleitwort: Christoph kardinal Schönborn OP

Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978 3 89411 443 5
Johannes-Verlag Freiburg

Die Sehnsucht des Menschen nach einem erfüllten Leben ist ungebrochen. Der Weg dorthin aber ist vielfach verbaut und verstellt. Jene Männer und Frauen, die die Kirche als Heilige verehrt, zeigen nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Wirklichkeit eines neuen, erlösten Lebens, das in der Hingabe an Jesus Christus zur wahren Erfüllung gefunden hat.
Joseph Ratzinger / Papst em. Benedikt XVI. hat in seinen Predigten immer wieder Bezug auf die Heiligen genommen und ihr Leben als exemplarische Verwirklichung des Christseins beschrieben. Aus seinem Werk wurden für die vorliegende Ausgabe neunzehn Texte aufgenommen, von denen viele noch nicht oder nicht in deutscher Sprache veröffentlicht worden sind.
Der Band lädt dazu ein, den Spuren Gottes im Leben der Heiligen nachzugehen und von ihnen aus den christlichen Glauben tiefer zu verstehen.

Inhalt (PDF)

Markus Graulich ,Ralph Weimann (Hrsg.)
Ewige Ordnung in sich verändernder Gesellschaft? Das göttliche Recht im theologischen Diskurs
Veröffentlichung der Papst-Benedikt XVI.-Gastprofessur 2016

Erscheinunungsjahr: 2018
Verlag Herder
978-3-451-02287-6

Das Thema des göttlichen Rechts – sei es als Naturrecht, sei es als Offenbarungsrecht – ist jüngst wieder neu in den Mittelpunkt kirchlich-theologischer Diskussionen gerückt. Gibt es „ewig“ gültige Rechtssätze, an denen sich Menschen orientieren müssen? Hat Gott seinen Willen auf eine Weise offenbart, die auch heute erkennbar und verbindlich ist? Kann sich Normfindung und Normsetzung an Bleibendem orientieren oder ist doch letztlich alles dem relativistischen Paradigma der Postmoderne unterworfen? Aus Sicht der verschiedenen theologischen Disziplinen werden hierzu unterschiedliche Ansätze dargestellt. Dabei findet auch der kontroverse Stand der aktuellen Debatten Berücksichtigung.
Mit Beiträgen von Jan Assmann, Dominik Markl, Thomas Söding, Thomas Marschler, Bertram Stubenrauch, Ralph Weimann, Eberhard Schockenhoff, Josef Römelt, Jochen Sautermeister, Markus Graulich, Otto Depenheuer, Walter Homolka

 
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